Garapa Terrassendielen
Garapa Terrassendielen
Garapa ist das warme, goldgelbe Tropenholz mit feiner, glatter Maserung und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist mäßig dauerhaft (EN 350 Klasse 3) und damit eine bezahlbare Alternative zu den Spitzenhölzern Cumaru und Bangkirai.
Garapa (Apuleia leiocarpa) ist ein südamerikanisches Laubholz mit unverwechselbar goldgelber bis honigfarbener Farbe. Es verbindet eine feine, gleichmäßige Oberfläche mit guter Härte und einem fairen Preis und ist damit eine attraktive Wahl für alle, die ein warmes Tropenholz suchen, ohne in der höchsten Preisklasse zu kaufen.
Goldgelbe Farbe
Das warme, goldgelbe bis honigfarbene Kernholz ist Garapas auffälligstes Merkmal und der Hauptgrund, warum es gewählt wird.
Gute Härte
Mit rund 7.350 N (1.650 lbf Janka) ist Garapa deutlich härter als Eiche und damit widerstandsfähig gegen Druckstellen und Abnutzung.
Faire Preisklasse
Garapa bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist spürbar günstiger als Cumaru oder Bangkirai.
Feine Oberfläche
Die feine, gleichmäßige Textur mit leichtem Glanz ergibt eine ruhige, edel wirkende Terrassenfläche.
Garapa Terrassendielen im Überblick
Garapa im Vergleich
Garapa ist die goldene, bezahlbare und mäßig dauerhafte Wahl. Der Vergleich ordnet es gegenüber den härteren und dauerhafteren Tropenhölzern Cumaru und Bangkirai sowie der heimischen Lärche ein.
| Garapa | Cumaru | Bangkirai | Lärche | |
|---|---|---|---|---|
| Dauerhaftigkeit (EN 350) | Klasse 3 (mäßig dauerhaft) | Klasse 1 (sehr dauerhaft) | Klasse 1 bis 2 | Klasse 3 bis 4 |
| Härte (Janka) | rund 1.650 lbf (ca. 7.350 N) | rund 3.300 bis 3.500 lbf | rund 1.900 bis 2.000 lbf | rund 830 lbf |
| Farbe | goldgelb bis honigbraun | rötlich-braun | gelbbraun bis rötlich | rötlich, hell |
| Dichte | etwa 800 bis 850 kg/m³ | rund 1.100 kg/m³ | etwa 900 bis 1.000 kg/m³ | etwa 550 bis 590 kg/m³ |
| Preisniveau | günstig bis mittel | hoch | mittel bis hoch | niedrig |
Angaben sind typische Richtwerte aus EN 350, CIRAD Tropix und The Wood Database. Naturhölzer streuen, und auch innerhalb einer Holzart kann die Dauerhaftigkeit variieren. Die tatsächliche Lebensdauer hängt stark von Detailausbildung, Belüftung und Pflege ab.
Garapa im Detail
Herkunft und Charakter
Garapa (botanisch Apuleia leiocarpa, aus der Familie der Hülsenfrüchtler, Fabaceae bzw. Leguminosae) ist ein Laubholz aus Südamerika, vor allem aus Brasilien, daneben auch aus Argentinien, Paraguay und Bolivien. Im Handel begegnet es Ihnen auch unter den Namen Grapia, Garapeira, Amarelão oder als beschreibende Bezeichnung "Brasilianische Esche". Mit echter Esche ist es botanisch nicht verwandt, der Name spielt nur auf den hellen, eschenähnlichen Charakter an.
- Warmes goldgelbes bis honigbraunes Kernholz, das mit der Zeit nachdunkelt
- Feine, gleichmäßige Textur mit leichtem, schimmerndem Glanz
- Meist gerader, gelegentlich wechseldrehiger Faserverlauf
Haltbarkeit und Pflege
Garapa ist nach EN 350 in die Klasse 3 (mäßig dauerhaft) eingestuft und damit klar unter den Spitzenhölzern Cumaru (Klasse 1) und Bangkirai (Klasse 1 bis 2). Für eine gut geplante Terrasse mit Belüftung, Drainage und Pflege ist je nach Detailausbildung eine Lebensdauer von etwa 15 bis 20 Jahren realistisch. Wie jedes Holz vergraut Garapa unbehandelt im Freien zu einem silbrigen Grauton, und die goldene Farbe verändert sich mit der Zeit. Das Splintholz ist nicht dauerhaft und wird für den Außenbereich nicht verwendet.
- EN 350 Klasse 3, mäßig dauerhaft, nur mäßig termitenfest
- Neigt zu Oberflächenrissen und Bewegung, daher gute Detailplanung wichtig
- Pigmentiertes Hartholzöl bremst das Vergrauen und erhält den Goldton, muss aber regelmäßig erneuert werden
- Natürliches Vergrauen ist die pflegeleichte Alternative ohne Verlust an Tragfähigkeit
Verlegung
Garapa lässt sich trotz seiner Dichte gut verarbeiten, ist aber dicht und enthält Kieselsäure, was Werkzeuge schnell stumpf werden lässt. Hartmetallbestückte Werkzeuge sind empfehlenswert. Wegen der Dichte sollten alle Verschraubungen vorgebohrt werden, besonders an den Brettenden, um Risse zu vermeiden.
- Oberhalb des Bodens und gut belüftet verlegen, nicht in Erd- oder Dauernässe-Kontakt
- Vor dem Verlegen akklimatisieren lassen und ausreichende Lüftungsfugen einplanen
- Edelstahlschrauben A2 (V2A) verwenden, in Küsten-/Poolnähe und bei sichtbarer Verschraubung besser A4 (V4A), um Verfärbungen rund um die Befestigung zu vermeiden
Häufige Fragen
Wie lange hält eine Garapa-Terrasse?+
Bleibt die goldene Farbe erhalten?+
Sollte ich Garapa ölen oder vergrauen lassen?+
Wie unterscheidet sich Garapa von Cumaru?+
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