Massivholzdielen, Seekiefer, 21×176 mm, Natur, naturgeölt, mit Microfase Deckbreite 170 mm
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| Menge | Preis / m² | Rabatt |
|---|---|---|
| bis 99 m² | 51,27 € | — |
| bis 199 m² | 48,70 € | — |
| bis 299 m² | 47,68 € | — |
| ab 300 m² | 46,15 € | — |
Produktinformationen „Massivholzdielen, Seekiefer, 21 x 176 mm, Natur, naturgeölt, mit Microfase, Deckbreite 170 mm"
Diese Ausführung ist die klassische unter den geölten Seekieferböden: klar naturgeölt, ohne Pigment, ohne Farbrichtung. Das Öl zieht in die Poren ein, härtet dort aus und schützt das Holz von innen, statt einen Film auf der Oberfläche zu bilden. Der warme, honigfarbene Grundton der Seekiefer bleibt genau so erhalten, wie ihn das Holz mitbringt, und wird durch das Öl sogar noch etwas satter. Wer den natürlichen Charakter dieses Holzes wollte und nicht seine Aufhellung oder Einfärbung, ist hier richtig.
Was dazugehört: eine klar geölte Seekiefer dunkelt nach. Der hohe Harzanteil und das einfallende Licht vertiefen den Ton über die Jahre ins Goldgelbe, in Räumen mit großen Fenstern zügiger als in dunklen. Wer das nicht möchte, findet in der weiß geölten Variante die Gegenmaßnahme. Wer den Boden gerade deshalb wählt, bekommt eine Fläche, die mit der Zeit wärmer und wohnlicher wird, statt zu verblassen.
Ausgewiesen ist die Ware in der Sortierung Standard mit der Kennzeichnung Natur, also mit gleichmäßigem Astbild und begrenzten Farbunterschieden zwischen den Dielen. Auf einer klar geölten Fläche kommt diese Ruhe voll zur Geltung, weil kein Pigment die Zeichnung überlagert und man dem Holz beim Arbeiten quasi zusieht.
Seekiefer, botanisch Pinus pinaster, stammt von der europäischen Atlantikküste, überwiegend aus Südwestfrankreich und Portugal. Das milde Seeklima lässt den Baum zügig wachsen, woraus die ausgeprägte Zeichnung und die deutlich abgesetzten Jahresringe entstehen, die diesen Boden unverwechselbar machen.
Das Format misst 176 mm in der Breite bei 170 mm Deckbreite. Die Differenz von sechs Millimetern ist die Feder, die in der Nut der Nachbardiele verschwindet. Für die Mengenermittlung zählt allein die Deckbreite, und genau dort passieren die häufigsten Fehler beim Bestellen.
21 mm Stärke bedeuten eine echte Massivholzdiele, keine Mehrschichtdiele. Drei bis vier vollständige Schliffe sind über die Lebensdauer möglich, danach steht der Boden wieder wie am ersten Tag da. Bei einem geölten Boden kommt ein zweiter Vorteil hinzu, der im Alltag mehr zählt als der Grundschliff: geölte Flächen lassen sich örtlich reparieren. Eine einzelne Druckstelle wird angeschliffen und nachgeölt, ohne dass der ganze Raum abgesperrt und bearbeitet werden muss. Bei einer versiegelten Fläche wäre das nicht möglich.
Als Nadelholz ist Seekiefer weicher als Eiche oder Esche. Absätze, Möbelfüße und Steinchen unter der Schuhsohle hinterlassen Spuren. Auf einem klar geölten Naturton fallen diese weniger auf als auf einer hellen Weißölung und mehr als auf einer rustikalen Fläche. Filzgleiter unter Möbeln und eine Matte am Eingang verlängern die Zeit bis zum ersten Nacharbeiten erheblich.
Die umlaufende Microfase betont jede Diele mit einer feinen Schattenlinie und nimmt zugleich die minimalen Höhenunterschiede auf, die zwischen benachbarten Massivholzdielen im Jahresverlauf entstehen.
Vor dem Verlegen ist eine Akklimatisierung nötig, mehrere Tage in ungeöffneten Paketen unter den Bedingungen, die später im Raum herrschen. Massivholz arbeitet mit dem Raumklima, ideal sind etwa 18 bis 22 Grad und 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchte. In der Heizperiode zeigen sich feine Fugen zwischen den Dielen, die sich im Sommer wieder schließen, und das ist bei jedem Massivholzboden so.
Verlegt wird vollflächig verklebt auf tragfähigem, trockenem Untergrund oder verdeckt genagelt beziehungsweise verschraubt auf Lagerhölzern. Eine schwimmende Verlegung kommt bei Massivholz nicht in Frage. An Wänden und aufgehenden Bauteilen bleibt eine Randfuge, die die Sockelleiste später verdeckt.
Über einer Fußbodenheizung ist Zurückhaltung angebracht. 21 mm Massivholz aus Nadelholz mindert die Heizleistung spürbar, und die trockene Heizperiode verstärkt die Fugenbildung. Wer trotzdem darüber verlegen möchte, klärt die Eignung mit dem Heizungsbauer und verklebt vollflächig.
Zur Pflege genügen Kehren oder Saugen sowie nebelfeuchtes Wischen mit einem Pflegemittel, das zum verwendeten Öl passt. Stehendes Wasser ist der einzige echte Feind eines geölten Bodens. In stark begangenen Zonen wie Fluren oder vor der Küchenzeile empfiehlt sich alle paar Jahre eine Auffrischung mit Pflegeöl, in ruhigen Räumen dauert es entsprechend länger.
Die Ware trägt das Green-Choice-Siegel unseres Lieferanten. Dieselbe Diele gibt es weiß geölt gegen das Nachdunkeln, schwarz für einen dunklen Raumeindruck, in Bronze und Praline mit gealterter Oberfläche sowie unbehandelt, wenn die Farbgebung im Haus entstehen soll. Diese klar geölte Ausführung ist die Wahl für alle, die Seekiefer genau so wollen, wie sie gewachsen ist.
Eigenschaften
| Art der Verlegung | verschraubt |
|---|---|
| Behandlung | naturgeölt |
| Deckbreite | 170 mm |
| Dielenart | Massivholzdielen |
| Einsatzort | Innenbereich |
| Feuchtraumgeeignet | nein |
| Fussbodenheizung geeignet | nein |
| Holzart | Seekiefer |
| Klammerboden | nein |
| Oberfläche | gehobelt |
| Sortierung | Natur |
| Zertifizierung | Green Choice |
| Gewicht | 3,52 kg |
| Breite | 176 mm |
| Stärke | 21 mm |