Kanadische Lärche Rhombusleisten, 20×68 mm, KD, 15° Schräge, glatt gehobelt, Kanten gerundet
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Produktinformationen „Kanadische Lärche Rhombusleisten, 20 x 68 mm, KD, 15° Schräge, glatt gehobelt, Kanten gerundet"
Diese Rhombusleisten aus kanadischer Lärche sind als Sortierrücklagen ausgewiesen. Das bedeutet, dass die Ware in Farbspiel, Astanteil oder Oberflächenbild vom üblichen Standardsortiment abweichen kann. Möglich sind stärkere Farbunterschiede zwischen einzelnen Leisten, ein höherer oder ungleichmäßiger Astanteil und vereinzelte Hobelfehler. Bei einer Rhombusfassade fällt das weniger ins Gewicht als bei einem einzelnen sichtbaren Bauteil, weil die Fläche aus vielen Leisten besteht und sich Unterschiede über die Gesamtfläche verteilen. Wer eine sehr gleichmäßige Fassade möchte, sollte die Standardsortierung wählen und die jeweils gültigen Sortierbestimmungen vorab prüfen. Wer den Preisvorteil mitnehmen will, sollte beim Montieren sortieren und auffällige Leisten an weniger einsehbaren Stellen einsetzen.
Rhombusleisten sind das gängigste Profil für hinterlüftete Holzfassaden und moderne Sichtschutzzäune. Die 15° Schräge sorgt dafür, dass Regenwasser nach außen abgeführt wird und nicht in die Fuge zwischen zwei Leisten läuft. Von vorn ergibt sich das typische ruhige Linienbild, in dem die Fugen als schmale Schattenlinien wirken. Die Kanten sind gerundet, was Splitter vermeidet und die Leiste an der Kante weniger anfällig für Beschädigungen macht.
Die Oberfläche ist glatt gehobelt. Gegenüber einer fein gesägten Leiste wirkt die Fläche ruhiger und moderner, und sie verschmutzt weniger. Der Unterschied zeigt sich bei einer späteren Behandlung: eine gehobelte Oberfläche nimmt Lasur oder Öl gleichmäßiger, aber in geringerer Menge auf als eine gesägte, weshalb bei gehobelten Leisten meist ein zusätzlicher Anstrich sinnvoll ist. Wer eine deckende, langlebige Farbgebung plant, fährt mit der fein gesägten Variante besser, weil die raue Oberfläche mehr Material aufnimmt.
Das Holz stammt aus nordamerikanischen Wuchsgebieten, in denen die Lärche wegen des kühlen Klimas langsam wächst. Aus dem langsamen Zuwachs ergibt sich eine feinjährige, dichte Struktur. Gegenüber der europäischen Lärche weist die kanadische Variante in der Regel eine höhere Rohdichte, eine bessere Formstabilität und eine geringere Harzbildung auf. Gerade an einer Fassade ist wenig Harz ein Vorteil, weil austretendes Harz auf einer senkrechten Fläche deutlich sichtbare Spuren zieht.
Die Leisten sind kammergetrocknet (KD). Die Holzfeuchte wird kontrolliert abgesenkt, was innere Spannungen abbaut und die Neigung zu Verzug und Verdrehung verringert. Bei schmalen Profilen wie diesen ist das wichtig, denn eine verdrehte Leiste an einer Fassade fällt über die gesamte Länge auf und lässt sich nachträglich nicht mehr geradeziehen.
Für die Montage gilt der Grundsatz jeder Holzfassade: hinterlüftet aufbauen. Zwischen Wand und Leisten gehört eine Konterlattung, die einen durchgehenden Luftraum von mindestens 20 mm schafft, unten und oben offen, damit Luft von unten nach oben strömen kann. Die Lattung wird senkrecht gesetzt, wenn die Rhombusleisten waagerecht verlaufen. Insektenschutzgitter an den Öffnungen halten die Belüftung frei. Ohne funktionierende Hinterlüftung hilft weder die Holzart noch die Behandlung, das ist der häufigste Grund für vorzeitige Schäden an Holzfassaden.
Der Abstand zwischen den Leisten liegt üblicherweise zwischen 10 und 20 mm, abhängig davon, wie geschlossen die Fläche wirken soll und ob dahinter eine Sichtschutzwirkung gewünscht ist. Holz arbeitet: die Leistenbreite ändert sich im Jahreslauf um einige Zehntel Millimeter, bei einer Fassade mit vielen Leisten summiert sich das. Befestigt wird mit zwei Punkten je Auflager oder, bei sichtbarer Verschraubung, mittig mit einer Schraube, damit die Leiste sich bewegen kann, ohne zu reißen. Lieferbar sind die Längen 2440, 3050, 3660, 4270, 4880 und 5180 mm, sodass sich auch hohe Fassaden ohne Stoß ausführen lassen.
Zum Verschrauben empfehlen wir Edelstahlschrauben A2 (V2A), bei sichtbarer Verschraubung, in Küsten- oder Poolnähe sowie bei besonders gerbstoffreichen Hölzern besser A4 (V4A), damit sich um die Schraubenköpfe keine dunklen Gerbstoffränder bilden. An einer Fassade ist das kein Detail: Rostfahnen oder dunkle Ringe laufen senkrecht über die Fläche und sind aus einiger Entfernung deutlich sichtbar. In Endnähe wird vorgebohrt, damit die schmalen Leisten nicht aufspalten, Schnittkanten gehören mit einem Hirnholzschutz behandelt.
Geliefert werden die Leisten unbehandelt. Ohne Behandlung vergraut kanadische Lärche mit der Zeit zu einem gleichmäßigen Silbergrau. Wichtig ist dabei die Ausrichtung: Flächen, die stark bewittert werden, vergrauen schneller als geschützte Bereiche unter einem Dachüberstand, wodurch eine Fassade fleckig wirken kann. Wer ein einheitliches Bild möchte, hat zwei Wege: entweder von Anfang an eine Vergrauungslasur auftragen, die den Endzustand vorwegnimmt, oder die Fassade regelmäßig mit einer pigmentierten Lasur pflegen. Die Entscheidung sollte vor der Montage fallen, denn eine bereits montierte Fassade lässt sich nur mit erheblichem Aufwand allseitig behandeln.
Belegt sind 70% PEFC sowie das Green-Choice-Siegel unseres Lieferanten. Fein gesägt und grau vorbehandelt gibt es dieselbe Leiste ebenfalls, falls ein einheitlicher Farbton von Anfang an gewünscht ist. Als Sortierrücklagen sind diese Leisten vor allem dort wirtschaftlich, wo viele Meter verbaut werden und die Gesamtwirkung der Fläche zählt, nicht die einzelne Leiste.
Eigenschaften
| Holzart | Kanadische Lärche |
|---|---|
| Behandlung | unbehandelt |
| Einsatzort | Außenbereich |
| Kantenbearbeitung | gerundet |
| Oberfläche | gehobelt |
| Schräge Rhombus | 15° |
| Sortierung | Sortierrücklagen |
| Zertifizierung | 70% PEFC certified, Green Choice |
| Gewicht | 1,99 kg |
| Breite | 68 mm |
| Stärke | 20 mm |
So sieht dieses Holz gebaut aus
Fotos von Kunden, die genau dieses Holz verbaut haben. Geschickt haben sie uns die Bilder selbst.
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