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Kanadische Lärche Rhombusleisten, 20×68 mm, KD, 15° Schräge, fein gesägt, grau vorbehandelt, Kanten gerundet, Rückseite keine Sichtseite

ab 4,35 € / lfm

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4270 mm 22,63 €/Stück 5,30 €/lfm
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4880 mm 25,86 €/Stück 5,30 €/lfm
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Produktinformationen „Kanadische Lärche Rhombusleisten, 20 x 68 mm, KD, 15° Schräge, fein gesägt, grau vorbehandelt, Kanten gerundet, Rückseite keine Sichtseite"

Lasur oder Öl, das ist bei vorbehandelten Fassadenprofilen die technische Grundentscheidung, und sie wird selten erklärt. Diese Leisten sind lasiert. Eine Lasur bringt ein Bindemittel mit, das an der Oberfläche einen dünnen, offenporigen Film bildet und die Pigmente darin festhält. Ein Öl dagegen zieht ohne Filmbildung in die Poren ein. Der Unterschied zeigt sich nicht am Montagetag, sondern nach Jahren: eine Lasur hält die Farbe länger und gleichmäßiger, weil die Pigmente gebunden sind, und sie kreidet mit der Zeit gleichmäßig aus, statt fleckig auszubleichen. Für eine Fassade, die zehn Jahre und länger einheitlich aussehen soll, ist das der belastbarere Weg.

Der Preis dafür ist ein anderes Wartungsverhalten. Eine ausgekreidete Lasur wird gereinigt und überstrichen, was in Abständen von etwa fünf bis acht Jahren ansteht, an stark bewitterten Südfassaden früher. Solange nicht bis auf das Holz durchgewittert wird, bleibt das eine reine Überarbeitung ohne Abschleifen. Wer diesen Rhythmus einhält, hat eine Fassade, die praktisch nicht altert.

Ein Punkt muss vor der Bestellung geklärt sein und steht schon im Produktnamen: die Rückseite ist keine Sichtseite. Behandelt und gehobelt ist die Vorderseite, die Rückseite bleibt roh. Damit sind diese Leisten für Fassaden gedacht und für Sichtschutzwände, die von hinten verdeckt oder nicht einsehbar sind. Ein freistehender Zaun, den man von beiden Seiten sieht, verlangt entweder ein beidseitig behandeltes Profil oder das eigenhändige Nachbehandeln der Rückseite vor der Montage. Wer das übersieht, steht nach dem Aufstellen vor einer grauen und einer rohen Seite.

Die Sortierung ist Standard, mit gleichmäßigem Astbild und fest verwachsenen Ästen. Kanadische Lärche wächst in den kühlen Regionen Nordamerikas langsam heran, woraus enge Jahresringe, eine hohe Rohdichte und ein vergleichsweise geringer Harzgehalt folgen. Gerade unter einer Lasur ist wenig Harz wichtig: austretendes Harz durchdringt den Lasurfilm und hinterlässt glänzende Flecken, die sich nur mechanisch entfernen lassen.

Die fein gesägte Oberfläche ist bei vorbehandelter Ware kein Zufall. Eine gesägte Fläche ist offenporiger und nimmt beim Werksauftrag deutlich mehr Material auf als eine gehobelte, die Beschichtung sitzt tiefer und hält länger. Deshalb werden vorbehandelte Fassadenprofile in aller Regel gesägt angeboten, und deshalb ist die Kombination aus Sägeschnitt und Lasur haltbarer als jede Beschichtung auf einer glatten Fläche.

Die Leisten sind kammergetrocknet (KD). Bei bereits lasierter Ware ist das doppelt wichtig, denn jede spätere Bewegung im Holz arbeitet gegen die Beschichtung und lässt sie an den überdehnten Stellen früher auskreiden.

Angeboten werden die Längen 1830, 2440, 3660, 4270 und 4880 mm. Die 15 Grad Schräge leitet Regenwasser nach außen ab, statt es in die Fuge zwischen zwei Leisten zu ziehen. Die gerundeten Kanten sind bei lasierter Ware mehr als Splitterschutz: auf einer scharfen Kante steht der Lasurfilm unter Spannung und wittert deutlich schneller ab als auf einer gebrochenen.

Für eine Fassade gilt die Hinterlüftung als Grundbedingung. Zwischen Wand und Leisten gehört eine Konterlattung mit mindestens 20 mm durchgehendem Luftraum, unten und oben offen, Insektengitter halten die Öffnungen frei. Ohne funktionierende Belüftung hilft auch die beste Werksbeschichtung nicht, weil die Feuchtigkeit dann von hinten kommt, also von der unbehandelten Seite.

Der Abstand zwischen den Leisten liegt üblicherweise zwischen 10 und 20 mm. Befestigt wird pro Auflager mit zwei Punkten oder mittig mit einer Schraube, damit die Leiste arbeiten kann, ohne zu reißen. In Endnähe wird vorgebohrt. Zum Verschrauben empfehlen wir Edelstahlschrauben A2 (V2A), bei sichtbarer Verschraubung, in Küsten- oder Poolnähe sowie bei besonders gerbstoffreichen Hölzern besser A4 (V4A), damit sich um die Schraubenköpfe keine dunklen Gerbstoffränder bilden. Auf einer grauen Lasurfläche fällt ein dunkler Ring besonders auf, weil der Kontrast größer ist als bei naturbelassenem Holz.

Der wichtigste Handgriff bei werkseitig behandelter Ware betrifft die Schnittkanten. Jede abgelängte Leiste zeigt rohes Hirnholz, und dort nimmt Holz Wasser um ein Vielfaches schneller auf als über die Längsflächen. Jeder Schnitt wird vor der Montage mit derselben Lasur nachgearbeitet, ergänzend mit einem Hirnholzschutz. Das kostet Minuten und entscheidet darüber, ob die Fassade nach fünf Jahren dunkle Enden zeigt.

Zur Reinigung genügen Wasser und eine weiche Bürste. Auf Hochdruckreiniger ist zu verzichten, sie tragen den Lasurfilm ab und rauen die gesägte Oberfläche zusätzlich auf, wodurch die nächste Überarbeitung früher fällig wird.

Zertifiziert nach 70% PEFC, dazu das Green-Choice-Siegel unseres Lieferanten. Unbehandelt und glatt gehobelt gibt es dieselbe Leiste, wenn der Farbton selbst bestimmt oder das Holz natürlich vergrauen soll. Eine allseitig geölte Variante aus europäischer Lärche führen wir ebenfalls, für Zäune, die von beiden Seiten sichtbar sind. Diese lasierte Ausführung ist die Wahl für Fassaden, die über ein Jahrzehnt hinweg denselben Grauton halten sollen.

Eigenschaften

Holzart Kanadische Lärche
Sichtseite glatt
Behandlung grau lasiert
Einsatzort Außenbereich
Kantenbearbeitung gerundet
Oberfläche gehobelt
Schräge Rhombus 15°
Sortierung Standard
Zertifizierung 70% PEFC certified, Green Choice
Gewicht 1,49 kg
Breite 68 mm
Stärke 20 mm

So sieht dieses Holz gebaut aus

Fotos von Kunden, die genau dieses Holz verbaut haben. Geschickt haben sie uns die Bilder selbst.

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