🚧 Der Naturholz-Shop befindet sich derzeit noch im Aufbau. Aufgrund hoher Versand- und Logistikkosten nehmen wir momentan nur Bestellungen ab 2.000 € entgegen. Verfügbarkeiten und Preise sind in der Umbauphase nicht immer korrekt und sollten telefonisch vorab unter 0160-2244448 bestätigt werden. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte direkt, vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ipe Terrassendielen, 21×145 mm, KD, glatt/glatt, *Country Grade*

ab 4,29 € / lfm

Auf Lager
Lieferzeit: 7-14 Tage
Länge Menge Stück Preis
1500 mm 7,38 €/Stück 4,92 €/lfm
·
279 verf. 0 / 279

Mengenrabatte

Menge Preis
Ab 0 lfm 4,92 € / lfm
Ab 50 lfm 4,79 € / lfm
Ab 100 lfm 4,52 € / lfm
Ab 250 lfm 4,29 € / lfm
Ab 500 lfm Jetzt anfragen: 0160 - 22 44 44 8

Bitte mindestens eine Menge wählen

Schneller Versand
Nachhaltig
Sichere Zahlung

Produktinformationen „Ipe Terrassendielen, 21 x 145 mm, KD, glatt/glatt"

Ipe gilt als das härteste Terrassenholz, das im europäischen Handel regelmäßig verfügbar ist. Die natürliche Dauerhaftigkeitsklasse liegt bei 1, der höchsten Einstufung überhaupt, und das ohne jede Behandlung. In Südamerika wird das Holz für Brücken, Hafenanlagen und Bahnschwellen verwendet, in Europa vor allem dort, wo eine Terrasse gebaut und dann für Jahrzehnte vergessen werden soll. Wenn ein Terrassenbelag die Lebensdauer des Hauses erreichen soll, ist Ipe die naheliegendste Antwort.

Die Farbe ist ein grünstichiges Braun, das je nach Partie ins Olivfarbene oder ins Rotbraune geht und beim Verlegen deutlich lebendiger wirkt als auf Musterfotos. Nach einigen Monaten Bewitterung dunkelt der Ton nach und geht anschließend, wie jedes unbehandelte Außenholz, in eine silbergraue Patina über. Wer den grünbraunen Ausgangston halten möchte, arbeitet ein- bis zweimal jährlich mit einem Terrassenöl für Harthölzer.

Die Dichte, die Ipe seine Dauerhaftigkeit gibt, macht die Verarbeitung anspruchsvoll, und das gehört vor die Kaufentscheidung. Das Holz ist so hart, dass gewöhnliche Sägeblätter nach wenigen Schnitten stumpf sind, hartmetallbestückte Blätter sind Pflicht. Vorbohren ist keine Empfehlung, sondern zwingend: ohne Vorbohrung reißen Schrauben ab oder das Holz spaltet an den Enden auf. Auch das Ansenken der Bohrung ist nötig, damit der Schraubenkopf überhaupt einzieht. Wer eine Ipe-Terrasse selbst baut, sollte deutlich mehr Zeit einplanen als für Lärche oder Bangkirai.

Die Ausblutung ist als minimal eingestuft, was Ipe von vielen anderen Harthölzern angenehm unterscheidet. Helle Flächen unter und neben der Terrasse, also Beton, Naturstein oder verputzte Sockel, bleiben weitgehend von den bräunlichen Auswaschungen verschont, die Bangkirai oder Cumaru in den ersten Monaten abgeben.

Mit 21 mm Stärke ist dies eine der schlankeren Ipe-Ausführungen, was bei einem so dichten Holz kein Nachteil ist. Ipe trägt bei gleicher Stärke deutlich mehr als ein Nadelholz, sodass sich auch mit diesem Querschnitt eine tragfähige Fläche bauen lässt. Für die Unterkonstruktion sind Auflagerabstände von 40 bis 50 cm angemessen, unter schweren Möbeln eher 40. Zugleich ist das geringe Aufbaumaß auf Balkonen und Dachterrassen ein Argument, wo jeder Millimeter zählt.

Die Breite von 145 mm ist das klassische Terrassenmaß und passt zu jeder gängigen Unterkonstruktion. Beide Seiten sind glatt gehobelt, was barfuß angenehm ist, weniger Schmutz sammelt als geriffelte Profile und ein späteres Nachschleifen ermöglicht. Da beide Seiten gleich ausgeführt sind, lässt sich die Diele bei einer Sanierung wenden.

Die Dielen sind kammergetrocknet (KD). Bei einem Holz dieser Dichte ist das nicht selbstverständlich und ein echter Vorteil, denn luftgetrocknete Tropenhölzer arbeiten nach dem Verlegen erheblich nach. Technische Trocknung baut die inneren Spannungen vorab ab und senkt das Risiko von Verzug und Rissbildung.

Als Unterbau eignen sich Hartholzkanthölzer oder Aluminiumprofile. Eine Unterkonstruktion aus wenig dauerhaftem Nadelholz unter einer Ipe-Terrasse ist wirtschaftlich unsinnig, weil sie lange vor dem Belag ersetzt werden muss und der Belag dafür vollständig aufgenommen werden müsste. Ein Gefälle von etwa zwei Prozent, durchgehende Hinterlüftung, ausreichender Abstand zum Erdreich und Auflagepads an jeder Kontaktstelle gehören dazu.

Zum Verschrauben empfehlen wir Edelstahlschrauben A2 (V2A), bei sichtbarer Verschraubung, in Küsten- oder Poolnähe sowie bei besonders gerbstoffreichen Hölzern besser A4 (V4A), damit sich um die Schraubenköpfe keine dunklen Gerbstoffränder bilden. Zwischen den Dielen gehört eine Fuge von etwa fünf bis acht Millimetern, an Wänden ebenfalls Luft. Schnittkanten werden mit einem Hirnholzschutz behandelt.

Zur laufenden Pflege genügen Abkehren sowie Wasser und weiche Bürste, bei stärkerer Verschmutzung ein Terrassenreiniger, für vergraute Flächen ein Entgrauer. Hochdruckreiniger und Drahtbürsten sind zu meiden, sie reißen die Fasern auf. Bei einem Holz dieser Härte ist der Pflegeaufwand ohnehin gering, und ein unbehandelt vergrauter Ipe-Boden ist praktisch wartungsfrei.

In der Sortierung gilt die Angabe aus dem Produktnamen. Farbunterschiede zwischen einzelnen Dielen sind bei Ipe grundsätzlich ausgeprägt, von olivgrün über braun bis rotbraun, und gleichen sich nach zwei Sommern Bewitterung weitgehend an. Wer eine sehr einheitliche Fläche erwartet, sollte beim Verlegen sortieren.

Ipe führen wir außerdem in weiteren Stärken sowie als schmale Leiste für Abschlüsse und Unterkonstruktionen. Für alle, die einmal bauen und danach Ruhe haben wollen, ist diese Diele die konsequenteste Wahl im gesamten Sortiment.

Eigenschaften

Ausblutung minimal
Behandlung unbehandelt
Dauerhaftigkeitsklasse 1
Einsatzort Außenbereich
Farbgebung grünbraun
Holzart Ipe
Oberfläche gehobelt
Seitlich genutet nein
Sichtseite glatt
Sortierung Standard
Trocknung KD = kammergetrocknet
Gewicht 2,52 kg
Breite 145 mm
Stärke 21 mm

Vertrag widerrufen