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Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff

WPC Terrassendielen

Kein Ölen, kein Vergrauen, keine Splitter. Was WPC dafür nicht kann, steht auf dieser Seite genauso deutlich.

Überdachte Terrasse mit hellbraunen WPC-Dielen, langem Esstisch, sechs Korbstühlen, Olivenbaum und Gasgrill
Kundenterrasse fertig verlegt
kein Ölen kein Vergrauen splitterfrei Vollprofil oder Hohlkammer

Naturholz ist ein Holzhandel. Wer bei uns eine Terrasse plant, bekommt sonst Eiche, Lärche, Bangkirai oder Ipe. Diese Seite handelt von einem Material, das kein Holz ist, und sie sagt so genau wie möglich, was es kann und was nicht.

Woraus es besteht

Gemahlenes Holz, gebunden in Kunststoff

WPC steht für Wood Plastic Composite. Nach DIN EN 15534-4 besteht eine übliche Terrassendiele aus rund 60 Prozent Holzmehl, rund 30 Prozent Kunststoff, meist HDPE, und etwa 10 Prozent Zusätzen für Farbe, UV-Schutz und Verarbeitung.

Das Holz darin ist gemahlen und gepresst, nicht gewachsen. Eine WPC-Diele hat deshalb keine Maserung, die durch das Material läuft, sondern eine Oberfläche, die geprägt, gebürstet oder strukturiert wurde. Die Farbe sitzt im Material und nicht nur oben auf.

60 % Holzmehl 30 % HDPE 10 % Zusätze

Zwei Seiten, beide gehören dazu

Dafür

  • Kein Ölen. Eine Holzterrasse braucht alle ein bis zwei Jahre eine Behandlung, wenn der Farbton bleiben soll. Hier entfällt das, es bleibt bei Kehren und gelegentlichem Abwaschen.
  • Kein Vergrauen, keine Splitter. Der Ton bleibt über die Jahre weitgehend gleich, und es gibt keine Fasern, die sich aufstellen. Barfuß spielt keine Rolle.
  • Ein gleichmäßiges Bild. Keine Astlöcher, keine Harzgallen, keine Farbunterschiede zwischen den Dielen.

Dagegen

  • Wärme. Dunkle Dielen werden in der prallen Sonne deutlich heißer als helles Holz. In Süd- und Westlagen ohne Schatten ist das der Punkt, der später stört.
  • Kratzer bleiben. Holz lässt sich abschleifen, WPC nicht, die geprägte Oberfläche wäre danach weg. Was an einer Kante passiert, bleibt sichtbar.
  • Keine Patina. Holz verändert sich, WPC nicht. Genau deshalb wählen es die einen und lehnen es die anderen ab.

Die eigentliche Entscheidung

Vollprofil oder Hohlkammer

Beide bestehen aus demselben Werkstoff, der Unterschied liegt im Aufbau. Vollprofile sind durchgehend massiv, Hohlkammerprofile haben innen Kammern, um Gewicht zu sparen.

VollprofilHohlkammer
Gewicht je laufendem Meteretwa 3,5 bis 4,5 kgetwa 1,5 bis 2,5 kg
Unterkonstruktionnormale Abständeengere Abstände nötig
Kantenmassiv, splitterfreiKammern sind empfindlich
Abschlussleistennicht zwingendempfohlen, sonst sind die Kammern sichtbar
Pool und Spritzwassergut geeignetbedingt geeignet
Hohe Punktlast, Gewerbegeeigneteher privat
Wärme in der Sonneetwas höher, mehr Masseetwas niedriger

Für eine normale Privatterrasse reicht das Hohlkammerprofil und spart beim Tragen und Verlegen deutlich Gewicht. Rund um einen Pool, auf einer Dachterrasse oder dort, wo schwer belastet wird, ist das Vollprofil die haltbarere Wahl.

Bei einem Kunden

So sieht es fertig aus

Diese Terrasse hat ein Kunde von uns gebaut und fotografiert. Zwei Farbtöne sind zu sehen, ein helles Braun auf der offenen Fläche und ein dunkles Braun im überdachten Teil.

WPC-Terrasse in hellem Braunton bei Sonne, Esstisch mit sechs Stühlen vor einer Fassade mit schwarzen Raffstoren
WPC-Terrasse mit Esstisch, Korbstühlen und einem Olivenbaum im Topf am Ende der Fläche
Blick über die WPC-Dielen auf einen Esstisch mit sechs Stühlen, dahinter eine überdachte Sitzecke
WPC-Terrasse im Abendlicht, die Dielenstruktur läuft diagonal auf den Esstisch zu
Überdachter Teil der WPC-Terrasse mit zwei Loungesesseln, rundem Beistelltisch und Outdoorsofa
Überdachte Lounge auf hellbraunen WPC-Dielen mit hellem Sofa, Sessel und Pflanzen
Dunkelbraune WPC-Dielen mit feiner Riffelung, darauf ein helles Outdoorsofa, ein Sessel und ein runder Holztisch

WPC oder Holz

Holz

Spricht für sich, wenn die Terrasse lebendig aussehen soll, wenn barfuß auf warmem Untergrund gelaufen wird und wenn eine Behandlung alle ein bis zwei Jahre kein Hindernis ist.

Ein Hartholz wie Bangkirai, Cumaru oder Ipe hält bei normaler Pflege sehr lange. Ein Nadelholz wie Douglasie oder Lärche ist der günstigere Einstieg mit kürzerer Lebensdauer.

Terrassendielen aus Holz ansehen

WPC

Spricht für sich, wenn niemand ölen möchte, wenn die Fläche gleichmäßig bleiben soll und wenn eine kalkulierbare Lebensdauer wichtiger ist als der Charakter des Materials.

Balkone, Poolumrandungen und Mietobjekte sind die typischen Fälle. In sehr sonnigen Süd- und Westlagen ohne Schatten lohnt der Blick auf BPC, das mit Bambusfasern statt Holzmehl gefertigt wird und sich bei der Wärme etwas günstiger verhält.

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Vor dem Verlegen

WPC dehnt sich in der Länge stärker als Holz. Die Verlegung braucht deshalb Bewegungsfugen an den Enden und die vom Hersteller angegebenen Auflagerabstände, bei Hohlkammerprofilen enger als bei Vollprofilen. Verlegt wird auf einer Unterkonstruktion aus WPC oder Aluminium, nicht direkt auf dem Boden.

Nicht im Shop

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WPC-Dielen stehen nicht im Shop. Wer Maße, Farbe und Profil nennt, bekommt ein Angebot mit Preis, Menge und Lieferzeit.

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