Massivholzdielen, Eiche, 20x140x500-2000 mm, braun gespachtelt, roh, geschliffen,
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Mengenrabatte
| Menge | Preis / m² | Rabatt |
|---|---|---|
| bis 100 m² | 58,67 € | — |
| bis 199 m² | 56,91 € | — |
| ab 200 m² | 55,73 € | — |
Produktinformationen „Massivholzdielen, Eiche, 20 x 140 x 500-2000 mm, braun gespachtelt, roh, geschliffen"
Braun gespachtelt ist eine gestalterische Entscheidung, keine Reparatur. Astlöcher und offene Stellen werden bei Eichendielen mit Spachtelmasse geschlossen, und die Farbe dieser Masse bestimmt, wie der fertige Boden wirkt. Eine braune Füllung setzt sich sichtbar vom helleren Eichenholz ab und betont damit jeden Ast als dunklen Punkt in der Fläche. Der Boden bekommt Charakter und einen Landhauscharakter, der zu alten Möbeln, Dielenwänden und rustikalen Küchen passt. Wer die Äste dagegen möglichst unauffällig halten möchte, wählt die natur gespachtelte Ausführung, bei der die Füllung dem Holzton angeglichen ist.
Ausgewiesen ist die Ware in der Sortierung Standard. Astbild und Farbunterschiede bewegen sich damit im mittleren Bereich: deutlich ruhiger als eine markante Sortierung, aber ohne den Anspruch, astfrei zu sein. In Verbindung mit der braunen Spachtelung ergibt das eine Fläche, die lebendig wirkt, ohne unruhig zu werden.
Ein Punkt gehört an den Anfang jeder Planung und wird beim Bestellen regelmäßig übersehen: die Lieferlänge ist mit 500 bis 2000 mm angegeben. Das bedeutet gemischte Längen im Paket, nicht durchgehend lange Dielen. In jedem Paket liegen kurze Stücke von einem halben Meter neben Dielen von zwei Metern. Verlegt ergibt das ein lebendiges, gestaffeltes Bild mit vielen Stößen, wie man es von historischen Dielenböden kennt. Wer lange, ruhige Dielen erwartet, wird enttäuscht sein, und wer den gestaffelten Charakter gerade sucht, bekommt genau das zu einem Preis, den durchgehend lange Dielen niemals erreichen.
Eiche ist das Bodenholz schlechthin, und das aus gutem Grund. Sie ist deutlich härter als jedes Nadelholz, nimmt Druckstellen erheblich schlechter an und hält der Beanspruchung in Fluren, Küchen und Wohnräumen über Jahrzehnte stand. Ihre natürliche Dauerhaftigkeit und die dichte Struktur machen sie zum Maßstab, an dem andere Holzarten für Innenböden gemessen werden.
Eine Eigenschaft verlangt allerdings Aufmerksamkeit: Eiche ist ausgesprochen gerbstoffreich. Kommt das Holz mit Eisen und Feuchtigkeit zusammen, entstehen sofort tiefblaue bis schwarze Flecken, die sich nur durch Abschleifen entfernen lassen. Stahlwolle, ungeschützte Metallteile, nasse Werkzeuge oder eine Blumenvase mit Metallboden hinterlassen Spuren, die nicht auszuwischen sind. Bei der Verlegung bedeutet das ausschließlich rostfreie Befestigungsmittel, und im Alltag ein wenig Umsicht mit Metall auf dem Boden.
Mit 20 mm Stärke handelt es sich um eine echte Massivholzdiele. Drei bis vier vollständige Schliffe sind möglich, danach steht der Boden wieder wie neu da. Bei einem Holz, das ohnehin auf Jahrzehnte angelegt ist, ergibt das eine Nutzungsdauer, die jeden Vergleich mit Fertigparkett erübrigt. Die Breite von 140 mm ist das klassische Dielenmaß, das in kleinen wie großen Räumen funktioniert und in Altbauten mit unregelmäßigen Grundrissen besonders stimmig wirkt.
Geliefert wird roh und geschliffen, also ohne Oberflächenbehandlung, aber bereits schleiffertig vorbereitet. Die endgültige Optik entsteht damit im Haus: klar geölt bleibt der warme Eichenton, weiß pigmentiert wird die Fläche heller und nordischer, mit einer Räucherung oder farbigen Lauge lassen sich graue und dunkle Töne erzielen. Unbehandelt bleiben darf der Boden nicht, denn rohe Eiche nimmt Flecken sofort auf, und gerade Rotwein und Fett sind auf ungeschütztem Holz kaum zu entfernen. Diese Erstbehandlung ist ein eigener Arbeitsgang, der bei der Kalkulation mitzurechnen ist.
Vor dem Verlegen ist eine Akklimatisierung nötig, mehrere Tage in ungeöffneten Paketen unter den Bedingungen, die später im Raum herrschen. Massivholz arbeitet mit dem Raumklima, ideal sind etwa 18 bis 22 Grad und 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchte. In der Heizperiode zeigen sich feine Fugen zwischen den Dielen, die sich im Sommer wieder schließen.
Verlegt wird vollflächig verklebt auf tragfähigem, trockenem Untergrund oder verdeckt genagelt beziehungsweise verschraubt auf Lagerhölzern. Schwimmende Verlegung ist bei Massivholz nicht vorgesehen. An Wänden und aufgehenden Bauteilen bleibt eine Randfuge, die die Sockelleiste später verdeckt.
Über einer Fußbodenheizung ist Eiche in 20 mm die vernünftigere Wahl als ein dickeres Nadelholz, weil sie dichter ist und Wärme besser leitet. Voraussetzung ist eine vollflächige Verklebung, und die Eignung gehört vorab mit dem Heizungsbauer geklärt.
Zur Pflege eines geölten Eichenbodens genügen Kehren oder Saugen sowie nebelfeuchtes Wischen mit einem passenden Pflegemittel. Stehendes Wasser ist zu vermeiden. Einzelne Stellen lassen sich anschleifen und nachölen, ohne den Raum komplett zu bearbeiten.
Zertifiziert ist die Ware nach FSC® 100%. In 160 mm Breite führen wir dieselbe braune Spachtelung in der markanten Sortierung, in 140 und 200 mm zusätzlich natur gespachtelte Ausführungen mit ruhigerem Astbild. Diese Diele ist die Wahl für alle, die einen charaktervollen Eichenboden im Landhausstil wollen und den gestaffelten Längenverbund bewusst mögen.
Eigenschaften
| Art der Verlegung | vollflächig verklebt oder verschraubt |
|---|---|
| Behandlung | unbehandelt |
| Deckbreite | 140 mm |
| Dielenart | Massivholzdielen |
| Einsatzort | Innenbereich |
| Feuchtraumgeeignet | bedingt (siehe Hinweis) |
| Holzart | Eiche |
| Klammerboden | nein |
| Oberfläche | gespachtelt & geschliffen |
| Sortierung | Markant |
| Spachtelung | braun |
| Zertifizierung | FSC® 100% |
| Gewicht | 21 kg |
| Breite | 140 mm |
| Stärke | 20 mm |