Massivholzdielen, Seekiefer, 21×176 mm, Natur, weiß naturgeölt, mit Microfase Deckbreite 170 mm
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Mengenrabatte
| Menge | Preis / m² | Rabatt |
|---|---|---|
| bis 99 m² | 65,61 € | — |
| bis 199 m² | 62,31 € | — |
| bis 299 m² | 61,02 € | — |
| ab 300 m² | 59,05 € | — |
Produktinformationen „Massivholzdielen, Seekiefer, 21 x 176 mm, Natur, weiß naturgeölt, mit Microfase, Deckbreite 170 mm"
Seekiefer dunkelt nach. Der warme, honigfarbene Grundton des Holzes vertieft sich unter Lichteinfluss über die Jahre spürbar ins Goldgelbe, und in Räumen mit großen Fensterflächen geschieht das schneller, als die meisten erwarten. Ein weiß pigmentiertes Naturöl ist die technische Antwort darauf. Die feinen Weißpigmente legen sich in die Poren und halten den Farbton hell, statt ihn nur zu überdecken. Wer einen hellen, skandinavisch anmutenden Kieferboden möchte, der auch nach Jahren noch hell ist, kommt an einer Weißölung nicht vorbei.
Wichtig zur Erwartung: eine Weißölung ist keine Farbe. Die Maserung bleibt vollständig sichtbar, das Holz wird aufgehellt und leicht gebrochen, nicht zugedeckt. Auf frisch geölten Flächen wirkt der Effekt am stärksten, mit der Zeit findet der Boden ein Gleichgewicht zwischen dem nachdunkelnden Holz und dem aufhellenden Pigment. Genau dieses Gleichgewicht macht den Reiz aus, es ist aber ein anderer Ton als am Verlegetag.
Ausgewiesen ist die Ware in der Sortierung Standard mit der Kennzeichnung Natur. Das Astbild ist gleichmäßig, die Farbunterschiede zwischen den Dielen halten sich in engen Grenzen. Für eine Weißölung ist das die richtige Grundlage, denn auf einer sehr lebhaften, rustikalen Fläche nehmen kräftige Äste das Pigment anders an als das umgebende Holz, wodurch das Bild unruhig wirken kann.
Seekiefer, botanisch Pinus pinaster, wächst an der europäischen Atlantikküste, vorwiegend in Südwestfrankreich und Portugal. Das milde Seeklima bringt zügigen Wuchs mit klar abgesetzten Jahresringen hervor. Der vergleichsweise hohe Harzanteil ist der Grund für den warmen Grundton und zugleich für die Neigung nachzudunkeln.
Das Format misst 176 mm in der Breite bei einer Deckbreite von 170 mm. Der Unterschied von sechs Millimetern ist die Feder, die in der Nut der Nachbardiele verschwindet. Für die Mengenberechnung zählt die Deckbreite, nicht das Gesamtmaß, und genau dort entstehen die häufigsten Rechenfehler bei der Bestellung.
Bei 21 mm Stärke handelt es sich um eine echte Massivholzdiele. Sie lässt sich drei bis vier Mal vollständig abschleifen und danach neu ölen, was sie von jedem Fertigparkett mit dünner Nutzschicht unterscheidet. Bei einem weiß geölten Boden ist das doppelt wertvoll: Nachölen in derselben Farbe frischt die Fläche jederzeit auf, und ein späterer Wechsel zu einem anderen Farbton bleibt möglich. Die umlaufende Microfase zeichnet jede Diele mit einer feinen Schattenlinie nach und fängt minimale Höhenunterschiede zwischen benachbarten Dielen optisch ab.
Als Nadelholz ist Seekiefer weicher als Eiche. Druckstellen von Absätzen, Möbelfüßen oder Steinchen unter der Schuhsohle gehören dazu. Auf einer hellen, weiß geölten Fläche fallen sie eher auf als auf einem dunklen oder rustikalen Boden, weil der Kontrast größer ist. Filzgleiter unter Möbeln und eine Fußmatte an der Eingangstür sind bei diesem Boden daher keine Kleinigkeit, sondern die halbe Miete.
Vor dem Verlegen muss sich das Material im Raum akklimatisieren, mehrere Tage in ungeöffneten Paketen unter den Bedingungen, die später herrschen. Massivholz arbeitet mit dem Raumklima, ideal sind etwa 18 bis 22 Grad und 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchte. In der Heizperiode zeigen sich feine Fugen zwischen den Dielen, die sich im Sommer wieder schließen.
Verlegt wird vollflächig verklebt auf tragfähigem, trockenem Untergrund oder verdeckt genagelt beziehungsweise verschraubt auf Lagerhölzern. Schwimmende Verlegung ist bei Massivholz nicht vorgesehen. An Wänden und aufgehenden Bauteilen bleibt eine Randfuge für die Sockelleiste.
Über einer Fußbodenheizung gilt Zurückhaltung. 21 mm Massivholz aus Nadelholz mindert die Heizleistung spürbar, und die trockene Heizperiode verstärkt die Fugenbildung. Wer dennoch darüber verlegen möchte, klärt die Eignung mit dem Heizungsbauer und verklebt vollflächig.
Die Pflege eines weiß geölten Bodens verlangt Passgenauigkeit: das Pflegemittel muss weiß pigmentiert sein und zum Erstöl passen, sonst wird die Fläche mit jeder Reinigung ein wenig gelber. Ansonsten genügen Kehren oder Saugen und nebelfeuchtes Wischen. Stehendes Wasser ist zu vermeiden. Einzelne Stellen lassen sich anschleifen und punktuell nachölen, ohne den Raum komplett zu bearbeiten.
Die Ware trägt das Green-Choice-Siegel unseres Lieferanten. Dieselbe Diele gibt es auch gebürstet, wenn zur Aufhellung noch eine spürbare Struktur kommen soll, sowie in Schwarz, Bronze, Praline und im klaren Naturton. Diese weiß geölte Ausführung ist unter allen die einzige, die dem natürlichen Nachdunkeln der Seekiefer aktiv entgegenwirkt.
Eigenschaften
| Art der Verlegung | verschraubt |
|---|---|
| Behandlung | weiß naturgeölt |
| Deckbreite | 170 mm |
| Dielenart | Massivholzdielen |
| Einsatzort | Innenbereich |
| Feuchtraumgeeignet | nein |
| Fussbodenheizung geeignet | nein |
| Holzart | Seekiefer |
| Klammerboden | nein |
| Oberfläche | gehobelt |
| Sortierung | Natur |
| Zertifizierung | Green Choice |
| Gewicht | 3,7 kg |
| Breite | 176 mm |
| Stärke | 21 mm |