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Heimisches Nadelholz

Lärche Terrassendielen

Lärche ist die warme, rötlich gemaserte und vergleichsweise günstige Alternative aus europäischen Wäldern. Ein heimisches Nadelholz mit mittlerer Dauerhaftigkeit, das bei guter Verlegung und etwas Pflege viele Jahre auf der Terrasse hält.

Lärche Terrassendielen
Europäische Herkunft, kurze Transportwege FSC- oder PEFC-zertifiziert lieferbar Günstige Alternative zu Tropenholz Warmer, rötlich brauner Farbton

Lärche gehört zur Gattung Larix, einem sommergrünen Nadelbaum, und ist damit botanisch ein Nadelholz (Weichholz). Als heimisches und temperiertes Holz ist sie die nachhaltige, preislich attraktive Wahl für alle, die auf Tropenholz verzichten möchten, dabei aber bewusst etwas weniger Dauerhaftigkeit in Kauf nehmen als bei Bangkirai oder Cumaru.

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Heimisch und nachhaltig

Europäische Lärche stammt aus dem Alpenraum und Mitteleuropa, ohne Tropenimport, ohne CITES-Thema und FSC- oder PEFC-zertifiziert lieferbar.

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Warmer Farbton

Das Kernholz reicht von gelblich bis zu einem warmen, rötlichen Braun und zeigt eine lebhafte, deutliche Maserung.

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Kurze Wege, günstiger Preis

Als heimisches Nadelholz mit kurzen Transportwegen ist Lärche deutlich preiswerter als tropische Harthölzer.

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Witterungsfest über Grund

Das Kernholz ist für den bewitterten Einsatz ohne Erdkontakt geeignet, also genau für die Terrasse auf belüfteter Unterkonstruktion.

Unsere Lärche Terrassendielen

Lärche im Vergleich

Wo steht Lärche zwischen den Hölzern? Die Tabelle ordnet sie ein, als das günstige, heimische Nadelholz mit mittlerer Dauerhaftigkeit, im Vergleich zur Douglasie und den deutlich dauerhafteren, aber teureren und schwereren Tropenhölzern Bangkirai und Cumaru.

Lärche Douglasie Bangkirai Cumaru
Dauerhaftigkeit (EN 350) Klasse 3 bis 4 (mäßig bis wenig dauerhaft) Klasse 3 bis 4 (mäßig bis wenig dauerhaft) Klasse 2 (dauerhaft) Klasse 1 bis 2 (sehr dauerhaft bis dauerhaft)
Härte niedrig bis mittel (Nadelholz) niedrig bis mittel (Nadelholz) hoch sehr hoch
Herkunft Europa und Sibirien Europa und Nordamerika tropisch (Südostasien) tropisch (Südamerika)
Preisniveau günstig günstig bis mittel mittel bis hoch hoch

Werte sind typische Richtwerte und können je nach Herkunft, Wuchs und Qualität schwanken. Die Dauerhaftigkeitsklasse nach DIN EN 350 gilt jeweils für das Kernholz, das Splintholz ist nicht dauerhaft.

Lärche im Detail

Herkunft und Charakter

Lärche gehört zur Gattung Larix aus der Familie der Kieferngewächse und ist botanisch ein Nadelholz, allerdings ein sommergrünes, das seine Nadeln im Herbst abwirft. Im Handel werden drei Typen als Lärche angeboten, die sich in Wuchs und Eigenschaften unterscheiden.

  • Kanadische Lärche (meist Larix occidentalis, die westamerikanische Lärche) wächst langsam, ist dichter und etwas härter und gilt als die stärkere, hochwertige Lärche. Seit aus Russland keine sibirische Lärche mehr kommt, hat sie sich als deren Nachfolger etabliert.
  • Europäische Lärche (Larix decidua) aus den Alpen und Mitteleuropa, der heimische Klassiker mit kurzen Transportwegen und einem guten Preis.
  • Sibirische Lärche (Larix sibirica) aus Russland und Sibirien, früher sehr gefragt, durch den Wegfall der russischen Lieferungen aber kaum noch verfügbar.

Das Kernholz ist warm gelblich bis rötlich braun und dunkelt unter Licht nach, der schmale Splint ist deutlich heller. Typisch sind eine lebhafte Maserung und kleine, oft dunkle Äste, die der Lärche ihren rustikalen Charakter geben.

Haltbarkeit und Pflege

Lärchenkernholz erreicht nach EN 350 nur die Dauerhaftigkeitsklasse 3 bis 4 (mäßig bis wenig dauerhaft), sibirische und dichte kanadische Lärche eher Klasse 3. Das ist deutlich weniger als bei Tropenhölzern wie Bangkirai oder Cumaru. Auf der Terrasse sind bei guter Verlegung und regelmäßiger Pflege realistisch etwa 15 bis 25 Jahre zu erwarten.

  • Lärche ist harzreich, Harz kann besonders in der Sonne und an Ästen austreten.
  • Unbehandelt vergraut Lärche unter UV-Licht innerhalb von ein bis zwei Jahren zu einem silbrigen Grau, das ist rein optisch und kein Schaden.
  • Als Nadelholz ist sie weicher als Tropenholz und zeigt eher Druckstellen, Verschleiß und feine Oberflächenrisse.

Wer den warmen Farbton halten möchte, ölt mit einem pigmentierten Öl, am besten direkt nach der Verlegung und danach etwa einmal im Jahr. Wer das Vergrauen zulässt, hat den geringsten Pflegeaufwand.

Verlegung

Lärche neigt zum Spalten und ist säurehaltig, deshalb gilt auf der Terrasse Folgendes.

  • An den Dielenenden und rund um Äste vorbohren, um Risse zu vermeiden.
  • Edelstahlschrauben A2 (V2A) verwenden, in Küsten-/Poolnähe und bei sichtbarer Verschraubung besser A4 (V4A), da normaler Stahl mit den Gerbstoffen reagiert und schwarze Flecken verursacht.
  • Auf belüfteter Unterkonstruktion ohne Erdkontakt verlegen, mit Gefälle und ausreichenden Fugen für Entwässerung und Bewegung.

Eine gute Konstruktion mit Belüftung und Abtrocknung ist der größte Hebel, um die obere Hälfte der Lebensdauer zu erreichen.

Mehr über Lärche im Holzlexikon

Häufige Fragen

Wie lange hält eine Lärchenterrasse?+
Bei guter Verlegung mit Belüftung, Gefälle und ohne Erdkontakt sowie regelmäßiger Pflege sind realistisch etwa 15 bis 25 Jahre zu erwarten. Das ist weniger als bei Tropenholz wie Bangkirai oder Cumaru. Die Konstruktion und das gute Abtrocknen haben den größten Einfluss auf die Lebensdauer.
Was ist der Unterschied zwischen europäischer, sibirischer und kanadischer Lärche?+
Europäische Lärche (Larix decidua) wächst schneller, ist etwas weicher und häufig günstiger. Sibirische Lärche (Larix sibirica) wächst im kalten Klima langsamer, ist dadurch dichter, härter und harzreicher und im Mittel etwas dauerhafter. Kanadische Lärche ist eine Handelsbezeichnung, meist für die westamerikanische Lärche (Larix occidentalis), je nach Lieferant auch für Tamarack. Alle drei bleiben in der Dauerhaftigkeit im Bereich Klasse 3 bis 4.
Muss Lärche geölt werden oder darf sie vergrauen?+
Beides ist möglich. Unbehandelt vergraut Lärche unter UV-Licht innerhalb von ein bis zwei Jahren zu einem silbrigen Grau, das rein optisch und kein Schaden ist. Wer den warmen rötlichen Farbton halten möchte, ölt mit einem pigmentierten Öl, am besten direkt nach der Verlegung und danach etwa einmal im Jahr. Das Vergrauen zuzulassen ist die pflegeärmste Variante.
Tritt bei Lärche Harz aus?+
Ja, Lärche ist harzreich, und an Ästen sowie in der Sonne kann Harz austreten. Das ist holztypisch und normal. Die sibirische Lärche ist feinastiger und harzt etwas weniger als die schnell gewachsene europäische Lärche. In den ersten Regenperioden können außerdem Gerbstoffe ausgewaschen werden, weshalb Edelstahlschrauben und eine kurze Bewitterungsphase einzuplanen sind.

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