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Günstiges Tropenholz aus Südamerika

Tanimbuca Terrassendielen: der solide Budget-Klassiker unter den Tropenhölzern

Ein dichtes, hartes Laubholz aus Südamerika, gehandelt als Guyana Ipe. Solide und bezahlbar, aber kein echtes Ipe und auch keine optische Kopie davon.

Tanimbuca Terrassendielen: der solide Budget-Klassiker unter den Tropenhölzern
Tanimbuca (Buchenavia), kein echtes Ipe Dichtes Tropenholz, rund 850 bis 950 kg/m³ Persönliche Fachberatung

Tanimbuca ist ein echtes, dichtes Laubholz aus den Tropen Mittel- und Südamerikas. Botanisch handelt es sich um Buchenavia (Buchenavia capitata, heute Terminalia tetraphylla), also um eine ganz andere Pflanzenfamilie als das echte Ipe. Im Handel läuft das Holz gern unter dem Namen Guyana Ipe. Dieser Name leiht sich den guten Ruf von Ipe, botanisch verwandt sind die beiden Hölzer aber nicht.

Tanimbuca ist kein Ipe und auch kein optischer Zwilling davon. Echtes Ipe ist härter, dauerhafter und deutlich dunkler im satten Rotbraun. Tanimbuca ist gelbbraun bis olivbraun, eher wie Teak, heller und variabler. Wer ein hochwertiges, sehr dauerhaftes Premiumholz sucht, ist mit echtem Ipe besser bedient. Wer ein solides, bezahlbares Tropenholz für die Terrasse will und mit den natürlichen Eigenheiten leben kann, findet in Tanimbuca eine faire Budget-Lösung.

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Günstiger als echtes Ipe

Tanimbuca liegt deutlich unter dem Preisniveau von echtem Ipe und Cumaru. Ein dichtes Tropenholz für die Terrasse, ohne den Premium-Aufschlag der Spitzenhölzer.

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Dichtes, hartes Laubholz

Mit rund 850 bis 950 kg/m³ und hoher Festigkeit ist Tanimbuca ein schweres, robustes Holz. Die Dauerhaftigkeit wird je nach Quelle mit Klasse 2 bis 3 angegeben (CIRAD: Klasse 3).

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Herkunft Mittel- und Südamerika

Tanimbuca wächst in den Tropen Mittel- und Südamerikas. Die kontrollierte Herkunft unseres Materials ist über das Green-Choice-Siegel dokumentiert.

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Warme, teakähnliche Optik

Tanimbuca zeigt sich gelbbraun bis olivbraun mit teakähnlichem Charakter. Eine eigenständige, ruhige Färbung, keine Ipe-Kopie.

Unsere Tanimbuca Terrassendielen

Tanimbuca im Vergleich zu Ipe, Bangkirai und Cumaru

Damit Sie einordnen können, wo Tanimbuca steht: Echtes Ipe ist das härteste und dauerhafteste, aber auch teuerste Holz. Tanimbuca ist der günstige Einstieg ins Tropenholz, spielt bei Härte und Dauerhaftigkeit aber nicht in der Ipe-Liga.

Tanimbuca Ipe Bangkirai Cumaru
Dichte ca. 850 bis 950 kg/m³ ca. 1.050 kg/m³ ca. 850 bis 950 kg/m³ ca. 1.085 kg/m³
Dauerhaftigkeit (EN 350) Klasse 2 bis 3 (je nach Quelle, CIRAD: Klasse 3) Klasse 1 (sehr dauerhaft) Klasse 2 (dauerhaft) Klasse 1 (sehr dauerhaft)
Härte hart, Brinell 65 bis 75 N/mm² sehr hart, Janka ca. 3.490 lbf hart, Janka ca. 1.800 lbf sehr hart, Janka ca. 3.330 lbf
Preisniveau niedrig, Budget-Wahl hoch, Premium mittel mittel
Besonderheit kein echtes Ipe, günstiger Einstieg ins Tropenholz härtestes und dauerhaftestes Holz, Premiumklasse solides Standard-Tropenholz aus Asien sehr hart und sehr dauerhaft

Werte gerundet aus CIRAD und Wood Database. Bei Dichte und Dauerhaftigkeit gibt es je nach Herkunft Schwankungen. Wo sich Quellen unterscheiden, nennen wir beide Werte.

Tanimbuca: Was Sie über Guyana Ipe wirklich wissen sollten

Was ist Tanimbuca und ist es echtes Ipe?

Tanimbuca ist botanisch Buchenavia capitata (heute Terminalia tetraphylla) aus der Familie der Combretaceae. Echtes Ipe dagegen ist Handroanthus aus der Familie der Bignoniaceae. Die beiden Hölzer gehören zu völlig verschiedenen Pflanzenordnungen und sind nicht miteinander verwandt.

Guyana Ipe ist also nur ein Handelsname. Auch optisch ist Tanimbuca kein Ipe-Ersatz: Es ist gelbbraun bis olivbraun, oft mit grünlichen oder graugelben Tönen, und erinnert eher an Teak als an das satte, dunkle Rotbraun von echtem Ipe.

  • Botanischer Name: Buchenavia capitata / Terminalia tetraphylla
  • Handelsnamen: Tanimbuca, Guyana Ipe, Granadillo, Fukadi
  • Herkunft: Mittel- und Südamerika, kontrollierte Herkunft dokumentiert über das Green-Choice-Siegel
  • Nicht verwandt mit echtem Ipe (Handroanthus)

Eigenschaften: dicht, hart und schwer

Tanimbuca ist ein dichtes, hartes Tropenholz. Die Rohdichte liegt bei rund 850 bis 950 kg/m³, die CIRAD nennt einen Wert um 930 kg/m³. Es ist fest und tragfähig, mit hoher Biege- und Druckfestigkeit.

Die Dauerhaftigkeit des Kernholzes wird je nach Quelle mit Klasse 2 bis 3 nach EN 350 angegeben (CIRAD: Klasse 3). Im Außenbereich können Sie mit einer Lebensdauer von etwa 20 bis 25 Jahren rechnen.

  • Dichte: ca. 850 bis 950 kg/m³ (CIRAD ca. 930)
  • Dauerhaftigkeit: Klasse 2 bis 3 (je nach Quelle, CIRAD: Klasse 3)
  • Farbe: gelbbraun bis olivbraun, teakähnlich, kein Ipe-Rotbraun
  • Splintholz deutlich abgesetzt, gerade bis leicht wechseldrehige Faser

Verlegung: Vorbohren und Edelstahlschrauben sind Pflicht

Tanimbuca ist hart und steht unter Spannung. Ohne Vorbohren reißt und splittert das Holz beim Verschrauben. Vorbohren ist deshalb nicht optional, sondern erforderlich. Für die Bearbeitung sind hartmetallbestückte Werkzeuge nötig, weil die Dichte normale Klingen schnell stumpf macht.

Wichtig ist auch die Wahl der Schrauben: Wir empfehlen Edelstahlschrauben A2 (V2A), bei sichtbarer Verschraubung, in Küsten- oder Poolnähe sowie bei besonders gerbstoffreichen Hölzern besser A4 (V4A), damit sich um die Schraubenköpfe keine dunklen Gerbstoffränder bilden. Tanimbuca enthält Gerbsäure, die mit Eisen reagiert und hässliche schwarze Flecken und Laufspuren bildet. Verzinkte oder eisenhaltige Verbinder sind daher tabu.

  • Immer vorbohren, sonst Rissbildung
  • Edelstahlschrauben A2 (V2A), in Küsten-/Poolnähe und bei sichtbarer Verschraubung besser A4 (V4A)
  • Keine verzinkten Schrauben, sonst schwarze Gerbsäure-Flecken
  • Hartmetall-Werkzeug einplanen, das Holz ist schwer zu bearbeiten

Pflege und Vergrauen

Wie jedes Tropenholz vergraut Tanimbuca im Freien mit der Zeit zu einer silbergrauen Patina. Das ist ein rein kosmetischer, natürlicher Vorgang und kein Mangel. Wer die warme Braunfärbung erhalten will, reinigt und ölt die Terrasse regelmäßig. Bereits vergraute Dielen lassen sich abschleifen und in der Farbe auffrischen.

Feine Oberflächenrisse, Äste, kleine Nadellöcher und Farbunterschiede von mittel- bis dunkelbraun gehören bei diesem Naturprodukt dazu. Sie beeinträchtigen die Haltbarkeit nicht. Wer makellos gleichmäßige Dielen erwartet, sollte das vorher wissen.

  • Vergrauen ist normal und kosmetisch, kein Qualitätsproblem
  • Regelmäßig reinigen und ölen erhält die Braunfärbung
  • Risse, Äste und Farbunterschiede sind natürliche Merkmale

Mehr über Tanimbuca im Holzlexikon

Häufige Fragen

Ist Tanimbuca echtes Ipe?+
Nein. Tanimbuca ist botanisch Buchenavia (Buchenavia capitata, heute Terminalia tetraphylla) und gehört zu einer völlig anderen Pflanzenfamilie als echtes Ipe (Handroanthus). Der Name Guyana Ipe ist nur ein Handelsname. Tanimbuca ist ein anderes, günstigeres und weniger dauerhaftes Holz und sieht auch nicht aus wie Ipe.
Wie dauerhaft ist Tanimbuca im Außenbereich?+
Die Dauerhaftigkeit wird je nach Quelle mit Klasse 2 bis 3 nach EN 350 angegeben (CIRAD: Klasse 3). Im Außenbereich können Sie mit einer Lebensdauer von rund 20 bis 25 Jahren rechnen. Echtes Ipe (Klasse 1) ist deutlich dauerhafter.
Muss ich Tanimbuca vorbohren?+
Ja, unbedingt. Das Holz ist sehr hart und steht unter Spannung. Ohne Vorbohren reißt und splittert es beim Verschrauben. Verwenden Sie außerdem rostfreie Edelstahlschrauben A2 (V2A), bei sichtbarer Verschraubung sowie in Küsten- oder Poolnähe besser A4 (V4A), da Tanimbuca Gerbsäure enthält, die mit Eisen schwarze Flecken bildet.
Warum vergraut meine Tanimbuca-Terrasse?+
Das Vergrauen ist ein natürlicher, rein kosmetischer Vorgang bei allen Tropenhölzern im Freien. Die Haltbarkeit leidet nicht darunter. Mit regelmäßigem Reinigen und Ölen bleibt die braune Farbe erhalten, vergraute Dielen lassen sich abschleifen.

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